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| Die Location DIE GÄRTEN VON SCHLOSS TRAUTTMANSDORFF BEI MERAN |
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| 7. Juni 2012 Edoardo Bennato (Italien) |
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Mit Edoardo Bennato wird einer der erfolgreichsten Musiker Italiens in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu Gast sein. Edoardo Bennato schuf in den vergangenen drei Jahrzehnten ein einzigartiges musikalisch-poetisches Universum. Dabei ließ er sich von verschiedensten Stilrichtungen wie Blues und Rock ’n’ Roll beeinflussen. Sein kritischer und rebellischer Geist zeigt mit ironischen Texten die Probleme der Gesellschaft. Vor allem aber erklärt er immer wieder seine Heimatstadt Neapel zur schönsten Stadt der Welt. Edoardo, dessen musikalische Laufbahn nach seinem abgeschlossenen Architekturstudium als Songwriter begann, nahm 1966 seine erste Single «Era solo un sogno» auf. Anschliessend lebte er einige Zeit als Strassenmusiker in London und Kopenhagen, ehe er sein Debütalbum veröffentlichte. In den 80er Jahren war er bereits so populär, dass er bei seinen Konzerten ganze Fussballstadien füllte. Seine Lieder präsentierte er dabei oft im Stil einer One-Man-Band mit Gitarre, Mundharmonika, Tamburin und Kazoo. 1989 gelang ihm mit der Single «Viva la Mamma» der italienische Sommerhit des Jahres. 1990 textete und sang er zusammen mit Gianna Nannini den offiziellen Song zur Fussball-Weltmeisterschaft in Italien «Un'Estate Italiana». In den frühen 1970er-Jahren zog Edoardo Bennato aus seiner Heimatstadt Neapel nach Mailand, um Architektur zu studieren. Und um nebenbei ein bisschen Musik zu machen. Sein Herz schlug für Elvis, Paul Anka und Neil Sedaka. Rock´n´Roll statt Canzoni war seine Devise. Doch bereits auf seinem Debutalbum «Non farti cadere le braccia» zeigte sich, dass in ihm auch ein fantastischer Cantautore steckt. Nummern wie «Sei come un juke-boxe», «W la mamma», «La torre di babele», «Il gatto e la volpe», «Ma che sarà», «E' goal» oder die Zusammenarbeit «Un estate italiana» mit Gianna Nannini sind längst zu Klassikern geworden. 2010 hat er nach fünf Jahren Pause ein neues Album mit dem Namen «Le vie del Rock sono infinite» veröffentlicht. |
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| 12. Juli 2012 Ayo. (Nigeria) |
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Mit ihren unglaublich sanften, einfühlsamen und zugleich eindringlichen Melodien hat Ayo. bereits seit 2006 nicht nur die Herzen der Leute, sondern auch die Charts erobert. Am 12. Juli wird sie live in den Gärten von Trauttmansdorff bei Meran auftreten. Die Sängerin mit nigerianischen Wurzeln, die Bob Marley und Donny Hathaway gleichermaßen zu ihren wichtigsten Einflüssen zählt, hatte schon mit dieser ersten Single «Down on my knees» ein klangliches Universum erschaffen, in dem sie ihre ganz eigene Sicht der Dinge artikulieren und damit die Menschen erreichen konnte. Ihr zweites Album «Gravity at Last» stieg innerhalb kürzester Zeit als Nr. 1 in die französischen Charts ein. Die musikalische Palette, die Ayo. auf ihrem neuen Album «Billie-Eve» präsentiert, ist breit gefächert; sie reicht von Reggae bis Psychedelic Rock; unterwegs erfindet sie noch den Blues neu und zeigt, wie unglaublich viel Gefühl man in Soul-Musik verpacken kann. Ganz zu schweigen von den zutiefst persönlichen und gefühlstiefen Songtexten – den mit Abstand persönlichsten ihrer Karriere, oder das Cover des Jackson-5-Klassikers «I Want You Back». Ayo. bezeichnet diese Platte als ihre wichtigste: «´Billie-Eve´ hat mir ganz neue Türen geöffnet. Ich habe die LP selbst produziert, und ich bin sehr stolz auf das Ergebnis.» Ohne auf irgendwelche Moden und Trends zu schielen, ohne glitzernde Feature-Stars, und ohne jegliche Allüren oder Posen präsentiert sich Ayo. vom ersten bis zum letzten Song als grandiose Sängerin, die etwas zu sagen hat. Als virtuose Musikerin, der es in erster Linie um eines geht: um Ehrlichkeit. Und um wahre Gefühle. |
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| 26. Juli 2012 Gocoo (Japan) |
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Die sieben Trommlerinnen und vier Trommler aus Tokio entfachen mit ihren knapp vierzig Taikos (Taiko = japanische Trommel) auf der Bühne ein mächtiges Musik-Spektakel. Die kosmischen Beats und filigranen Polyrhythmen sind so ursprünglich, dass sie genre- und stilübergreifend Menschen jeden Musikgeschmacks, Alters, ethnischer und sozialer Herkunft begeistern und in sich vereinen. Egal ob auf den großen World & Roots-, Rock & Pop- oder alternativen Musik & Kultur-Festivals dieser Welt, in Live-Clubs, klassischen Theatern oder auf Technoveranstaltungen, Gocoo reißt jedes Publikum mit auf einen Trip zwischen Trance und Ekstase. Bei Gocoo verschmelzen Ost und West, Tradition und Pop, Ritus und Party. Gocoo versteht sich als Band und statt wie normale Taiko-Ensembles an einem klassischen Stil festzuhalten oder neue Interpretationen klassischer japanischer Musik zu suchen, kreiert Gocoo völlig neue, grenzüberschreitende Rhythmen. Und so grenzenlos wie Gocoos Musik ist, so schwer ist es auch, ihre Musik begrifflich zu definieren. Der Sound wird oft als Cross-Over oder Roots-Musik deklariert, aber auch ganz neue Begriffe wie Techno- und Trance-Taiko wurden schon geschöpft, um Gocoos einmaligen Rhythmen gerecht zu werden. «Die Trommler beweisen Stärken junger japanischer Musiker, wie man sie sonst nur von Techno-Pionieren wie Ken Ichi kennt: Versatzstücke westlicher Kultur werden mit eigenem Kulturgut gemischt und in neue hörbare Formen gebracht», so Michael Wenzel von Triggerfish. Völlig untypisch für eine Taiko-Formation gab die 1997 in Tokio gegründete Band noch im selben Jahr ihr Debüt auf einem Techno-Festival, dem Rainbow 2000. Es folgten regelmäßige Live-Auftritte in Clubs und Tokios Kult-Locations für die hippen Japaner, die normalerweise kein Interesse an Taiko-Musik haben. Für sie ist Gocoos Trance-ähnlicher, tanzbarer Sound nichts anderes als hervorragende Pop- oder Rock-Musik. Aber auch im Kreis der klassischen Taiko-Szene ist Gocoo hoch geschätzt. So trat Gocoo 2001 beim 35. Nihon no Taiko: Taiko ha Koeru (Japanese Taiko Drums Transcend) im japanischen Nationaltheater auf. Im Juni 2005 spielte Gocoo in Tokio zusammen mit dem legendären, klassischen Taiko-Ensemble KODO beim Earthbeat Festival. Seit ihrer Gründung hatte Gocoo mehrmals die Gelegenheit, mit weiteren großen Künstlern zusammen zu arbeiten und aufzutreten. So zum Beispiel mit dem Koreaner Kim Duk-soo von der Gruppe SamulNori, mit dem westafrikanischen Djembe-Spieler Mamady Keita oder auch mit Seiichi Tanaka vom San Francisco Taiko Ensemble. All diese unterschiedlichen Erfahrungen spiegeln sich in Gocoos musikalischer Vielfalt wider. Lead-Drummerin Kaoly Asano erregt viel Aufmerksamkeit als erste weibliche Taiko-Spielerin, die Kopf eines großen Taiko-Ensembles wie Gocoo ist. Wenn sie nicht mit Gocoo auf der Bühne steht, lehrt sie das Taikospiel in ihrer eigenen Schule Tawoo Taiko Dojo in Tokio. |
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| 2. August 2012 Eliana Burki & iAlpinisti (Schweiz) |
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Eliana Burki vermochte in den 20 Jahren, während denen sie bisher auf dem ganzen Globus als Botschafterin der Swissness unterwegs war, dem Alphorn ihre persönliche Note zu verpassen. So eroberte sie sowohl auf modernen wie auch auf klassischen Bühnen die Herzen begeisterter Zuhörer. Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit, viele Publikationen in den Printmedien, Radio und Fernsehen sowie die bisher veröffentlichten CD, : Eliana (2003), Heartbeat (2007) dokumentieren das umfangreiche Programm. Dazu kommt ihre offene, unkomplizierte und herzliche Art, mit der sie mühelos mit Menschen aller Prägung Kontakte knüpfen und ihre Lebensfreude weitergeben kann. Mit vier Jahren besuchte sie den Klavierunterricht bei ihrer Mutter, entdeckte aber als Sechsjährige das Alphorn. Fasziniert von der Fülle und Intensität des Klangs, ließ sie nicht locker, bis sie zum ersten Mal in ein Alphorn blasen durfte, sofort war sie begeistert und ihre natürliche Begabung für dieses Instrument wurde hörbar. Mit Hans-Jürg Sommer fand sie einen offenen, versierten Lehrer, der sie bis sie 16 Jahre alt wurde, als einzige Schülerin unterrichtet hat. Auf Elianas Wunsch hin komponierte er ihr zum 13. Geburtstag den ersten Blues. Mit ihrer Mutter am Klavier trat Eliana in den folgenden Jahren nicht nur in der Schweiz, aber auch in Amsterdam, Wien oder Paris in zahlreichen Konzerten auf. Dabei entwickelte sich ihre Vorliebe immer mehr Richtung Jazz. Sie hat sich an den Jazzschulen von Bern und Basel in Gesang und Piano intensiv weiter gebildet und eroberte bei ihrem ersten Auftritt am Bluesfestival in Basel sofort die Herzen der Zuhörer. Es folgten nun intensive Jahre der Weiterentwicklung zu ihrem eigenen Musikstil, sowie verschiedene Konzertreisen vorerst in Europa und Russland, später auch durch Indien, China, die USA und Südamerika. Mit ihrer ersten CD ‚Eliana’, die sie mit Joe Vanelli 2005 in Los Angeles aufgenommen hat, gewann sie bereits weltweit viel Beachtung. Es folgten 2007 die CD ‚Heartbeat’, Produzent David Richards (Queen, David Bowie usw.) und 2011 „travellin’ root“, Produzent John Boylan (Little River Band, Boston, Linda Ronstadt usw.) Mit dieser neuen CD öffneten sich neue Türen. Eliana & iAlpinisti, ihre neue Begleitband, nehmen uns mit auf eine energiegeladene und inspirierende musikalische Weltreise. Die iAlpinisti haben sich als Band von Eliana Burki das Ziel gesetzt, speziell auf die Möglichkeiten des Alphornspiels und der Fertigkeit von Eliana zugeschnittene Songs zu komponieren und Elianas eigene musikalischen Kompositionen für die Band zu adaptieren. Adriano Regazzin (keys & accordion), Sam Siegenthaler (guitars), Lukas Gasser (drums & percussion) und Thomas Reinecke (bass) geben dem neuen World Music Sound die ergänzenden musikalischen Facetten und unterstützen bei den Live Konzerten die weltweit einzigartigen Klangbilder. Eliana Burki sucht ständig neue Wege, ihre generelle Orientierung aber ist klar: Heimat ist Eliana wichtig, ihre Familie, ihre Wurzel, aber die große Welt ist ihr Zuhause. |
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| 16. August 2012 Noa & Solis String Quartet (Israel) |
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Die Sängerin Noa ist in ihrer Heimat ein Superstar. So schön wie ihr Äußeres sind ihre Stimme und Mission: mit Musik Welten zusammenbringen. So wunderschön kann der Friede sein, verkörpert in einer, die sie einen Engel nennen: Noa. Geboren wurde sie in Israel, wo täglich Gewalt herrscht. Ihre ersten Auftritte hatte sie ausgerechnet beim Militär. Wenn sie ihre schwarze Mähne in den Nacken wirft, die strahlenden Augen aufschlägt und «Shalom» ins Mikro haucht, kommen Kritiker ins Schwärmen und beschreiben ihre Bühnenpräsenz benommen als Beziehungszauber, der Seelengemeinschaft stifte auf Zeit. Noa, der Engel, fusioniert orientalische Klänge, Jazz und Rock auf einem westlichen Pop-Gerüst das ohne kitschige Ethno-Romantik solide steht. Noa - ihr bürgerlicher Name ist Achinoam Nini - ist in der New Yorker Bronx jüdisch-orthodox erzogen worden und als 17-jährige alleine nach Israel zurückgekehrt. Während ihrer obligatorischen Armeezeit tingelte sie in einer Entertainment-Einheit durch die Soldatencamps, tanzte auf zusammengeschobenen Tischen, feilte an ihrem Repertoire. Anschließend studierte sie Musik und lernte den Gitarrenlehrer Gil Dor kennen, der sie noch heute musikalisch begleitet. In ihrer Heimat ist Noa ein Superstar, was sie nicht nur ihrem Äußeren verdankt. So schön wie sie selbst ist ihre Stimme. Mühelos drei Oktaven durchmessend singt sie orientalisch ornamental, dann wieder westlich und klar. Im Wechsel von jemenitischen Volksliedern zu Jazz-Modulationen malt Noa verschwenderisch mit Klangfarben und hat dabei ein Bild vor Augen: Welten, die sich fern sind, zusammenzubringen. Eine Mission, die einem Engel zur Ehre gereicht. Mit diesen Federn schmückten sich schon Carlos Santana und Sting bei Auftritten mit ihr. Vor dem Papst und hunderttausend weiteren Zuhörern sang sie auf dem Petersplatz das „Ave Maria“. Ansonsten handeln ihre Texte bei aller Sanftheit der Melodien von kaum göttlichen sondern sehr menschlichen Themen aus dem Alltag des Nahen Ostens. Trotz aller herrschenden Gewalt glaubt sie daran, dass eines Tages Frieden herrschen kann. Nicht ein Frieden der an den Tischen der Politiker bestimmt wird, sondern ein Frieden, der aus den Herzen der Menschen kommt. |
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