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Die Location DIE GÄRTEN VON SCHLOSS TRAUTTMANSDORFF BEI MERAN |
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In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff werden zwischen dem 10. Juni und dem 19. August eine Reihe
ganz besonderer Konzerte stattfinden. Auf der Bühne mitten im Seerosenteich werden sechs absolute
Highlights geboten. Die Konzerte finden bei jeder Witterung statt. ACHTUNG: Das Konzert am 29. Juli mit Xavier Rudd & Izintaba und The Original Wailers wurde auf den 30 Juli verschoben und beginnt bereits um 20.00 Uhr. Alle anderen Konzerte beginnen um 21.00 Uhr.
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10. Juni 2010 Marit Larsen (Norwegen) |
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In Norwegen ist Marit Larsen ein absoluter Topstar – und das bereits zum wiederholten Mal: denn mit ihren gerade einmal 26 Jahren gelang der bezaubernden Musikerin in ihrer Heimat bereits zum zweiten Mal das Kunststück, eine sensationelle Musikbiz-Karriere zu starten. Als Hälfte des Chart-Pop-Duos M2M war sie zwischen Mitte der Neunziger und 2002 an mehr als zwei Millionen verkauften Tonträgern entscheidend beteiligt und landete u.a. Chart-Hits in den USA, halb Europa und in Japan.
Und auch wenn hierzulande kein Mensch ihre musikalische Vorvergangenheit kennt, so vermag die aus Lørenskog stammende Musikerin dennoch von den Erkenntnissen ihrer bisherigen Vita zu profitieren. „Mir ist klar geworden, dass, egal wie viele Personen hinter den Kulissen an einer Sache beteiligt sind, das Publikum immer davon ausgeht, dass man als Künstler mit allen Elementen der Veröffentlichung zu hundert Prozent einverstanden ist“, erklärt sie, „sei es die Art und Weise, wie die Musik klingt oder wie man sich darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass man sich immer im Klaren ist, was man möchte, sowohl persönlich als auch künstlerisch.“
Dass man seine Ziele auch tatsächlich erreichen kann, wenn man diesem Leitspruch folgt, bewies Marit Larsen bereits vor drei Jahren: Mit ihrem ersten Soloalbum, das in Norwegen unter dem Titel „Under The Surface“ erschien, legte sie in jeder Hinsicht ein beeindruckendes Debüt vor, das sowohl bei Kritikern als auch Plattenkäufern in Norwegen auf vorbehaltlose Gegenliebe stieß. Dabei gelang ihr ein sensationeller Spagat: Von Musikliebhabern wurde „Under The Surface“ unter den besten Alben des Jahres gelistet, gleichzeitig brachte der Longplayer mehrere Airplay- und Singlehits hervor (alleine ihre Debütsingle „Don’t Save Me“ rangierte fünf Wochen an der Spitze der norwegischen Charts). Die unverschämt catchy, aber dennoch sehr speziellen Popsongs, deren musikalische Einflüsse von Folk über Bluegrass bis zu klassischer Musik reichten, verzückten ganz Norwegen und heimsten zahlreiche Musikpreise (u.a. einen MTV Europe Music Award in der Kategorie „Beste norwegische Künstlerin“) ein.
Eine qualitative Abstufung unter den einzelnen Kompositionen gibt es für Marit, zu deren musikalischen Helden u.a. Joni Mitchell, Rufus Wainwright, Paul McCartney, Feist, Gillian Welch, Billy Joel, Grieg und Chopin zählen, nicht. Auch das Konzept „Hitsingle“ ist ihr im Rahmen der Albumaufnahmen eher fremd. „Für mich ist jeder Song, der auf dem fertigen Album ist, ein ‚Hitsong’“, erklärt sie. „Nicht, weil ich mir jedes Stück im Radio vorstellen kann, sondern weil irgendwann im Laufe der Entstehung jeder Song einmal mein Lieblingssong war. Man komponiert und schreibt, man schreibt und komponiert, und ab und zu hat man das Gefühl, dass ‚niemand jemals einen solchen Text aus dieser Perspektive geschrieben hat’ oder dass einem ‚diese Melodie einfach nicht mehr aus dem Kopf geht’. Das ist für mich das, worum es beim Songwriting geht.“
Ein Album voller Lieblingssongs von einer bezaubernden Künstlerin, die genau weiß, was sie will: Wir können uns auf Marit Larsen freuen.
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1. Juli 2009 Rokia Traoré (Mali) |
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Mit Rokia Traoré gastiert ein absoluter Weltstar und eine der innovativsten Musikerinnen Malis in Meran.
Ihre Musik ist eine Symbiose, die ihre afrikanischen Wurzeln mit einer modernen Weltanschauung kombiniert.
Waren ihre ersten beiden Alben, `Mouneissa´ und `Wanita´ noch ein Geheimtipp in Weltmusikkreisen, hat sie sich
mit `Bowmboï´ und `Tchamantche´ zu einer der interessantesten und gefragtesten Künstlerinnen Westafrikas entwickelt.
`Kulturelle Gegensätze erfüllen bei Traoré nur noch den Zweck, mit ihnen zu spielen und sie zu überwinden´,
schwärmt ein Kritiker über `Bowmboï´ - und Rokia Traoré, die in ihrer Muttersprache Bamana singt.
Vorwiegend
in Paris lebend, fordert Traoré mit ihren `modernen Ideen´ nicht nur die Weltmusikgemeinde, sondern von Beginn
an ihre Landsleute heraus: `Ich sage `Steh auf und du kannst frei sein`. Aber manche mögen das nicht. Sie wollen,
dass ihre Stars helle Haut haben, viel Make-up tragen und in protzigen Autos herumfahren. Von mir werden sie das
nicht bekommen.´ 1997, noch vor der Veröffentlichung ihrer ersten CD wird ihr der Titel `Afrikanische Entdeckung
des Jahres´ von Radio France Internationale verliehen. In diesem Jahr lernt Traoré auch Ali Farka Touré kennen. Der international renommierte Star
wird zum wichtigen Freund, Förderer und Wegbereiter ihrer Karriere.
1998 nimmt sie mit seiner Hilfe ihr
Debütalbum `Mouneissa´ auf. Sie selbst bezeichnet ihren eigenwilligen und schwer kategorisierbaren Stil als
`zeitgenössische Musik aus Mali´. Es dauert nicht lange, bis Traoré die Grenzen Frankreichs überschreitet.
Bereits ihr zweites Album, `Wanita´ (2000), erhält höchste Anerkennung und wird von der New York Times zu einem
ihrer Alben des Jahres gekürt. Dann kennt die Begeisterung, ebenso wie ihre Musik, keine Grenzen mehr. Für
`Bowmboï´ erhält sie 2003 den begehrten und international beachteten BBC World Music Award.
Ihrer
kosmopolitischen Eigenwilligkeit bleibt sie auch auf `Tchamantche´ (2008) treu, denn ´die Musik hängt ab von
der Person, die sie macht - und ich bin Afrikanerin. Aber ich komme aus einer neuen Generation, die mit einer
neuen Sicht auf Afrika und die Musik Afrikas blickt.´
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15. Juli 2010 Milow (Belgien) |
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In seiner Heimat Belgien ist er schon lange kein Niemand mehr. Der belgische Sänger und Songwriter Milow –
mit bürgerlichem Namen Jonathan Vandenbroeck – hatte seinen ersten großen Auftritt 2004 bei einem
Nachwuchswettbewerb. Obwohl Kritiker und Jury begeistert waren, konnte er sich im Finale nicht gegen seine
Mitbewerber durchsetzen. Dennoch begann hier sein großer Durchbruch auf nationaler Ebene. Er nahm seine
Karriere selbst in die Hand, gründete kurzerhand ein Plattenlabel und brachte sein erstes Album mit dem Hit
`You don’t know´ heraus, welches ihm mit etwas Verzögerung auch über die Landesgrenzen hinaus einen relativ
hohen Bekanntheitsgrad verschaffte. Daraufhin erregte er Aufsehen mit dem 50 Cent/Timberlake- Cover
`Ayo Technology´.
Seine Stimme ist unverwechselbar, seine Texte nachdenklich. Mit relativ wenigen Mitteln und purem
Akustikgitarrenklang schafft er es, tiefgehende Stimmungen zu erzeugen. Der neueste aber sicher nicht letzte
Streich ist eine Aufnahme mit der norwegischen Newcomerin Marit Larsen `Out Of My Hands´.
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30. Juli 2010 Xavier Rudd & Izintaba (Australien, Südafrika) The Original Wailers (Jamaica) |
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Xavier Rudd, der bärtige Blondschopf mit den stahlblauen Augen kommt aus Australien, ist Multiinstrumentalist,
Songwriter, Umweltaktivist und begeisterter Wellenreiter. Seine Musik ist ein Stilmix aus Folk, Reggae und
World Music. Seine Instrumente sind das Didgeridoo, die Slide-Gitarre und die Stomp-Box, ein Schlagwerk, das
ausschließlich mit den Füßen bedient wird. Doch als Steckbrief wäre dies viel zu kurz gegriffen, zu individuell
ist sein musikalischer Ausdruck, zu unangepasst sein Wesen.
Xavier Rudd ist in einem kleinen Dorf mitten im australischen Busch aufgewachsen, seine Vorfahren
väterlicherseits sind Aborigines. Bereits als kleiner Junge hat er sich durch Musik Ausdruck verschafft,
Instrumente erlernt, mit der Zeit seine Technik verfeinert. Mittlerweile ist er in seiner Heimat ein
etablierter Künstler, spielt auf großen Festivals, seine Clubkonzerte sind stets ausverkauft.
Seine Musikstücke sind Klang-Gemälde. Sie beschreiben in feinsten Nuancen alles, was einen Menschen und seine
Gefühle ausmacht: von Schmerz bis Liebe, von Freiheit bis Leben. Lässt man sich auf die Musik ein, wird man
entführt an die heiligen Plätze der Aborigines, man schwebt auf einem Klangteppich, der die Wurzeln der Bäume
aller Kontinente verbindet.
Xavier Rudd sieht sich selbst als Vehikel für die Musik, die in ihm ist und nur eines will: hinaus. Von sich
selbst sagt er, dass er die Musik, die aus ihm herausströmt nicht zu verändern oder zu deuten versucht, sondern
ihr den Weg nach außen ermöglicht.
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Die beiden ehemaligen Musiker von Bob Marley and The Wailers, Al Anderson und Junior Marvin, haben sich unter
dem Namen “The Original Wailers“ zusammen getan. Es waren diese berühmten Musiker, welche Bob Marley die
Plattform für seinen explosiven von Roots-Rock Reggae gaben. Das Publikum darf sich darauf freuen, dass die
Magie und Energie nach diesen vielen Jahren immer noch da ist.
The Original Wailers begeistern ihr Publikum mit ihrer Musik und ihrer Message von Frieden und
Brüderlichkeit - unabhängig von Alter, Rasse oder sozialer Zugehörigkeit. Sie sind der Inbegriff des
Roots Rock Reggae, eine Legende mit Charisma und Authentizität, die sich niemand entgehen lassen sollte.
Am 29. Juli 2010 lassen sich The Original Wailers für einen Abend auf der Seebühne in den Gärten von Schloss
Trauttmansdorff nieder, um ein gemeinsam mit ihrem Publikum einen gemütlichen Abend mit chilligen Tunes zu
verbringen.
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12. August 2010 Grupo Compay Segundo (Kuba) |
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Vor drei Jahren wäre er 100 Jahre alt geworden: Compay Segundo, `die Seele der kubanischen Musik´.
1907 in Santiago de Cuba geboren entdeckt er schon früh seine Leidenschaft für die Musik. Dass sie ihn
eines Tages rund um den Globus bringen würde, hätte er damals nicht einmal gewagt zu träumen. 1934 zieht
er nach Havana und bekommt dort als Musiker die Chance, in verschiedenen bereits berühmten Gruppen zu spielen,
bis er schließlich mit Lorenzo Hierrezuelo das Duo `Los Compadres´ gründet. In nur sieben Jahren werden sie
zur Legende und gelten noch heute als die wichtigsten Interpreten des kubanischen Son. Nach der Auflösung des
Duos hat er genug von der Musik und verdingt sich als Zigarrendreher. Erst 15 Jahre später – bereits im
Rentenalter – widmet er sich wieder der Musik, schreibt Lieder und tritt hauptsächlich in Havana auf. Aber
dann überschlagen sich die Ereignisse und innerhalb kürzester Zeit ändert sich sein Leben von Grund auf.
1989 hat er in den USA einen grandiosen Erfolg mit seinem Lied `Chan Chan´, erhält einen internationalen
Plattenvertrag und spielt schließlich 1997 als Hauptdarsteller an der Seite von Ry Cooder im Film
`Buena Vista Social Club´ mit. `Chan Chan´ wird zum Hit und Compay Segundo als 90jähriger zum Superstar.
Noch zu Lebzeiten bestimmte er seine Nachfolger: die Gruppe `Los Muchachos´, in der auch seine beiden Söhne
Salvador und Basilio mitspielen, begleitete ihn seit den 50er Jahren auf seinen Tourneen durch Europa, Japan,
die USA, Kanada, Zentral- und Mittelamerika und den Mittleren Osten. Einige der Bandmitglieder wirkte wie
Repilado beim Film `Buena Vista Social Club´ mit.
Nach dem Tod von Compay Segundo benannte sich die Formation um in Grupo Compay Segundo und hat es sich zur
Aufgabe gemacht, den Son und das musikalische Erbe des großen Künstlers Compay Segundo weiterhin in die Welt
hinauszutragen. Neben Compay Segundo hat die Gruppe auch andere große Musiker der kubanischen Musik begleitet
wie z.B. Omara Portuondo, Silvio Rodriguez, Eliades Ochoa, Charles Aznavour, Pio Leyva, Teresa Garcia Caturla,
Lou Bega und viele andere.
Obwohl sie jährlich mehrere Monate lang um die Welt reisen, um Konzerte zu geben, treten sie seit vielen Jahren
immer noch regelmäßig im Hotel Nacional de La Habana im Salon 1930 (heute heißt er Salon Compay Segundo) auf.
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19. August 2010 Ganes (Südtirol) |
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Ganes sind Wassergeister, feenhaft und betörend. Ganes nennen sich auch die drei Ladinerinnen, die bereits
als Bandmitglieder von Hubert von Goisern Furore gemacht haben. Nun haben die beiden Schwestern Marlene und
Elisabeth Schuen und ihre Kusine Maria Moling als `Ganes´ ihre erste eigene CD produziert und werden in den
Gärten von Schloss Trauttmansdorff ihren ersten offiziellen Auftritt seit Erscheinen ihres Debut-Albums haben.
Maria Moling, Marlene und Elisabeth Schuen wissen um die Legenden der Ganes seit Kindertagen, der Rü d la Gana
verbindet ihre Elternhäuser. Und aus dem stiegen in den Abend- und Morgenstunden – oder wann immer die Eltern
die Märchen erzählten – die Ganes auf. Sie sind gute Geister, die nichts Böses wollen. Wenn man sie reizt,
sprechen sie mitunter auch Verwünschungen aus. Oft aber bringen sie so genannte `unendliche Geschenke´ wie Glück
oder Gesundheit.
Die Musik der drei jungen Frauen aus Wengen mäandert zwischen weltläufigen und niemals aufdringlichen
Ethnoklängen und eingängigen Popelementen. Gesungen wird ausschließlich auf Ladinisch; die Sprache besticht durch
weiche Vokale und kurze, niemals scharfe Konsonanten. Man kann sich nur wundern, warum `Ganes´ die vielleicht
ersten Musikerinnen sind, die in ihrer Heimatsprache einfühlsam einnehmend Popmusik schaffen.
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